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KI-Sichtbarkeit prüfen: Die Monatsroutine mit Search Console und GeoUp

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Google Search Console hat seit dem 31. August 2026 für alle Websites einen eigenen Bericht zu KI-Funktionen. Er zeigt, wie oft Links zu Ihrer Website in den KI-Übersichten und im KI-Modus von Google erscheinen, aufgeteilt nach Seiten, Ländern, Geräten und Zeitraum.
  • Was ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity und die KI-Übersichten von Google auf typische Kundenfragen antworten, zeigt eine Messreihe mit unserem Tool GeoUp: ob Ihr Unternehmen genannt wird, an welcher Stelle und welche Quellen die KI zitiert.
  • KI-Antworten variieren von Lauf zu Lauf. Den echten Trend zeigt der Mittelwert aus mehreren Messungen.
  • Eine feste Routine von rund 30 Minuten im Monat reicht, um beide Quellen zusammen zu lesen und die nächsten Maßnahmen festzulegen.

Stand: September 2026

Monatsanfang, Marketingrunde. Die Geschäftsführung möchte wissen, ob das Unternehmen inzwischen in ChatGPT und in den KI-Antworten von Google vorkommt und ob sich die Arbeit an den Inhalten auszahlt. Mit zwei Datenquellen und einer halben Stunde Zeit beantworten Sie diese Frage jeden Monat mit Zahlen.

Zwei Datenquellen, zwei Blickwinkel

Die Google Search Console ist das kostenlose Werkzeug von Google für Website-Betreiber. Sie zeigt mit Googles eigenen Daten, wie oft Ihre Seiten in der Google-Suche erscheinen und angeklickt werden, einschließlich der KI-Übersichten und des KI-Modus.

GeoUp blickt auf die Antworten selbst, auch über Google hinaus. Unser Tool stellt typische Kundenfragen an fünf KI-Systeme und hält fest, ob und wie Ihr Unternehmen darin vorkommt. Zusammen ergeben beide Quellen ein rundes Bild: was die KI über Sie sagt und was davon auf Ihrer Website ankommt.

Was die Search Console über KI-Übersichten und den KI-Modus zeigt

Auftritte in den KI-Übersichten (AI Overviews) und im KI-Modus (AI Mode) sind im normalen Leistungsbericht der Search Console enthalten. Sie stecken dort im Suchtyp „Web", gemeinsam mit den klassischen Ergebnissen, wie die Search Console-Hilfe erläutert. Den KI-Modus gibt es in Deutschland seit Oktober 2025.

Beim Lesen der Zahlen hilft es zu wissen, wie Google zählt:

  • Ein Klick auf einen Link in einer KI-Übersicht oder im KI-Modus zählt als ganz normaler Klick.
  • Eine KI-Übersicht belegt in den Suchergebnissen eine einzige Position. Alle Links darin erhalten dieselbe Position.
  • Eine Folgefrage im KI-Modus wertet Google als neue Suchanfrage.

Zusätzlich gibt es jetzt einen eigenen Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen. Google hat ihn am 3. Juni 2026 angekündigt und seit dem 31. August 2026 für alle Websites weltweit freigeschaltet. Der Bericht zeigt die Impressionen, also wie oft Links zu Ihrer Website in den KI-Übersichten und im KI-Modus angezeigt wurden, gruppiert nach Seiten, Ländern, Geräten und Zeiträumen. Google kündigt an, den Bericht gemeinsam mit Website-Betreibern weiterzuentwickeln, etwa um zusätzliche Kennzahlen.

Besonders aufschlussreich ist die Ansicht nach Seiten. Sie zeigt, welche Ihrer Inhalte Google in seinen KI-Antworten verlinkt. Welche Fragen dahinterstehen und was die KI über Ihr Unternehmen sagt, ergänzt die Messung mit GeoUp.

Drei Funktionen der Search Console für den Monatsblick

Für den monatlichen Rückblick sind drei neuere Funktionen besonders hilfreich:

  • Wöchentliche und monatliche Ansicht: Seit Dezember 2025 lässt sich das Diagramm im Leistungsbericht auf Wochen oder Monate umstellen. Das glättet tägliche Ausschläge, etwa durch Wochenenden, und macht den Trend sichtbar. Gerade beim Vergleich zweier Zeiträume wird das Diagramm so deutlich klarer.
  • Filter für Markensuchen (Branded Queries): Seit November 2025 trennt die Search Console Suchanfragen mit Ihrem Firmen- oder Markennamen automatisch von allen übrigen. Seit März 2026 steht er allen geeigneten Websites zur Verfügung, Voraussetzung ist unter anderem ein ausreichendes Suchvolumen. Google beschreibt Markensuchen als Maß für Markenbekanntheit und die übrigen Suchanfragen als Weg, über den neue Nutzer Sie finden.
  • Eigene Anmerkungen: Seit November 2025 heften Sie per Rechtsklick eine Notiz mit bis zu 120 Zeichen an ein Datum im Diagramm, etwa „FAQ-Seite überarbeitet". So sehen Sie auch Monate später auf einen Blick, welche Maßnahme wann live ging.

Was eine GeoUp-Messung erfasst

Bei jeder Messung stellt GeoUp 30 typische Kundenfragen aus Ihrer Branche an ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity und die KI-Übersichten von Google. Für jedes System hält es fest, ob Ihr Unternehmen genannt wird, an welcher Stelle es steht und welche Quellen die KI dafür zitiert. Eigene Fragen, etwa zu einer bestimmten Leistung oder Region, lassen sich ergänzen.

Die Messung läuft regelmäßig, bis zu wöchentlich, und so entsteht eine Messreihe. Weil die Systeme unterschiedlich antworten, verfolgen Sie jedes am besten als eigene Linie.

Erst die Reihe zeigt den echten Trend

Wie wertvoll eine Messreihe ist, zeigt unsere GeoUp-Auswertung vom 24. September 2026. Grundlage sind 19 Kundenwebsites mit 119 Messläufen und 17.790 KI-Antworten seit Juli 2026. Jeder Lauf umfasst 30 Fragen an fünf KI-Systeme, also 150 Antworten. Gemessen wird, in wie viel Prozent dieser Antworten ein Unternehmen vorkommt.

Ein bekannter Automobilzulieferer erreichte am 7. September 28,0 Prozent, am 15. September 40,7 Prozent und am 23. September 30,0 Prozent. Das sind drei recht unterschiedliche Werte innerhalb von 16 Tagen, bei identischen Fragen und identischer Methode. Der Grund: KI-Systeme stellen jede Antwort neu zusammen, und bei 150 Antworten macht schon eine einzige Nennung 0,67 Prozentpunkte aus. Der Mittelwert der drei Läufe liegt bei 32,9 Prozent, im Juli waren es 31,2 Prozent, also ein stabil hohes Niveau.

Echtes Wachstum wird in der Reihe besonders gut sichtbar. Ein B2B-Software-Anbieter steigerte sich über vier Läufe von 25,3 auf 27,3, dann auf 28,0 und schließlich auf 28,7 Prozent. Jeder einzelne Schritt ist klein, vier Anstiege in Folge sind ein klares Signal.

Für Ihre eigene Auswertung heißt das: Vergleichen Sie den Mittelwert der letzten drei Läufe mit dem Mittelwert von drei früheren Läufen, bei gleichen Fragen und gleicher Methode. Als Faustregel gilt eine Veränderung ab zwei Prozentpunkten als echte Bewegung, das sind bei 150 Antworten drei Nennungen. GeoUp liefert die Reihe, Sie lesen daraus den Trend.

Die 30-Minuten-Routine Schritt für Schritt

Legen Sie einen festen Termin fest, etwa den ersten Arbeitstag im Monat, und gehen Sie jedes Mal gleich vor:

  1. Gesamtbild in der Search Console (fünf Minuten): Öffnen Sie den Leistungsbericht, wählen Sie die monatliche Ansicht und vergleichen Sie Klicks und Impressionen mit dem Vormonat.
  2. KI-Funktionen (fünf Minuten): Im Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen sehen Sie, wie sich die Impressionen in KI-Übersichten und KI-Modus entwickeln und welche Seiten dort am häufigsten erscheinen.
  3. Suchanfragen und Seiten (fünf Minuten): Prüfen Sie mit dem Filter für Markensuchen, wie sich Suchen nach Ihrem Namen und allgemeine Suchanfragen entwickeln. Notieren Sie Suchanfragen und Seiten, die zugelegt haben.
  4. GeoUp-Messreihe (zehn Minuten): Vergleichen Sie die Mittelwerte je KI-System, die Position Ihrer Nennungen und die zitierten Quellen. Achten Sie darauf, welche Ihrer Seiten die KI verlinkt und welche anderen Quellen bei Ihren Themen auftauchen.
  5. Maßnahmen festlegen (fünf Minuten): Halten Sie zwei bis drei konkrete nächste Schritte fest und setzen Sie für jede umgesetzte Maßnahme eine Anmerkung in der Search Console.

Beide Quellen zusammen lesen: Muster und nächste Schritte

Den größten Erkenntnisgewinn bringt der direkte Vergleich beider Quellen. Diese vier Muster helfen bei der Einordnung:

  • Eine Seite sammelt KI-Impressionen und wird in GeoUp als Quelle zitiert. Diese Seite hat ein Format gefunden, das KI-Systeme gern aufgreifen. Übertragen Sie Aufbau und Tiefe auf weitere Themen.
  • GeoUp zeigt Fragen, zu denen die KI vor allem andere Quellen zitiert. Hier liegt Potenzial: ein eigener Artikel, der genau diese Frage beantwortet, oder ein gepflegter Eintrag dort, wo die KI nachliest.
  • Die Nennungen in GeoUp steigen, und die Markensuchen ziehen an. Beides zusammen ist ein gutes Zeichen für wachsende Bekanntheit. Halten Sie Startseite, Leistungsseiten und Unternehmensangaben aktuell, damit Interessenten genau das finden, was die KI über Sie erzählt.
  • Ein KI-System nennt Sie deutlich häufiger als ein anderes. Das zurückhaltendere System zeigt, wo noch Luft nach oben ist. Die Quellen, die es zitiert, verraten Ihnen, wo sich zusätzliche Präsenz lohnt.

Genau diese Auswertung steckt im monatlichen Report unserer Betreuung für KI-Sichtbarkeit: was sichtbarer wurde und was wir dafür getan haben. Unser Team misst laufend mit GeoUp, schreibt neue Artikel zu den Fragen, die Ihre Kunden der KI stellen, und stärkt Ihre Präsenz auf der Website und dort, wo KI-Systeme nachlesen. Die KI arbeitet, unser Team entscheidet: Jede Maßnahme wird von Menschen geprüft. Unser SEO- und GEO-Expertenteam können Sie jederzeit zusätzlich zu GeoUp buchen, eine kurze Nachricht an unsere E-Mail-Adresse genügt.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine KI-Sichtbarkeit prüfen?
Für den Überblick reicht ein fester Termin im Monat. Die Messung selbst läuft am besten häufiger, mindestens monatlich und besser alle zwei Wochen, damit sich schnell Mittelwerte aus drei Läufen bilden lassen. GeoUp misst dafür regelmäßig, bis zu wöchentlich.

Zeigt die Search Console auch, wie ChatGPT über mein Unternehmen spricht?
Die Search Console zeigt Daten aus der Google-Suche, also auch aus den KI-Übersichten und dem KI-Modus. Wie ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity auf Fragen aus Ihrer Branche antworten, erfasst eine Messung mit GeoUp. Zusammen haben Sie so alle fünf Systeme im Blick.

Warum sehe ich den Bericht zu generativen KI-Funktionen noch nicht?
Laut Google erscheint der Bericht, sobald eine Website genügend Impressionen in den KI-Funktionen der Google-Suche gesammelt hat. Bis dahin zeigt Ihnen eine GeoUp-Messung, wie KI-Systeme bei Ihren Themen antworten und welche Quellen sie heranziehen.

Ab wann ist eine Veränderung in der Messung echt?
Als Faustregel gelten mindestens zwei Prozentpunkte Unterschied zwischen dem Mittelwert der letzten drei Läufe und dem Mittelwert von drei früheren Läufen, bei gleichen Fragen und gleicher Methode. Bei 150 Antworten je Lauf sind das drei Nennungen. Hält die Richtung über mehrere Läufe an, ist das Signal besonders klar.

Fazit

KI-Sichtbarkeit lässt sich heute gut prüfen. Die Search Console zeigt, wie oft Google Ihre Seiten in KI-Übersichten und KI-Modus einblendet und was davon in der Suche ankommt. GeoUp zeigt, was ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity und die KI-Übersichten von Google über Ihr Unternehmen sagen und welche Quellen sie zitieren. Wer beide Quellen jeden Monat zusammen liest und auf Mittelwerte statt Einzelwerte achtet, erkennt den echten Trend und weiß, welche Maßnahme als Nächstes dran ist.

Wo steht Ihr Unternehmen heute in ChatGPT, Gemini & Co.?

Mit dem kostenlosen GeoUp-Schnellcheck sehen Sie in wenigen Augenblicken anhand von Beispielfragen, ob ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und die KI-Übersichten von Google Ihr Unternehmen nennen. Für die laufende Messreihe gibt es GeoUp. GeoUp ist ein Produkt von njudev.

Unser SEO- und GEO-Expertenteam können Sie jederzeit zusätzlich zu GeoUp buchen. Schreiben Sie uns einfach an unsere E-Mail-Adresse oder lesen Sie mehr über unsere Betreuung für KI-Sichtbarkeit.

Quellen

  1. Google Search Central Blog: „Introducing Search Generative AI performance reports in Search Console", 03.06.2026, mit Hinweis auf die weltweite Freischaltung zum 31.08.2026. https://developers.google.com/search/blog/2026/06/gen-ai-performance-reports
  2. Search Console-Hilfe: „Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen (Google Suche)". https://support.google.com/webmasters/answer/16984139?hl=de
  3. Search Console-Hilfe: „Was sind Impressionen, Position und Klicks?". https://support.google.com/webmasters/answer/7042828?hl=de
  4. Search Console-Hilfe: „Leistungsbericht (Google-Suchergebnisse): Übersicht und grundlegende Einrichtung". https://support.google.com/webmasters/answer/7576553?hl=de
  5. Google: „Der KI-Modus startet in Deutschland, Österreich und der Schweiz", Google-Blog, 08.10.2025. https://blog.google/intl/de-de/produkte/suchen-entdecken/ki-modus-startet-in-dach/
  6. Google Search Central Blog: „Introducing weekly and monthly views in Search Console", 10.12.2025. https://developers.google.com/search/blog/2025/12/weekly-monthly-views-search-console
  7. Google Search Central Blog: „Introducing the branded queries filter in Search Console", 20.11.2025, aktualisiert am 11.03.2026. https://developers.google.com/search/blog/2025/11/search-console-branded-filter
  8. Google Search Central Blog: „Adding context to your Search Console data with custom annotations", 17.11.2025. https://developers.google.com/search/blog/2025/11/custom-chart-annotations
  9. GeoUp: „KI-Sichtbarkeit richtig messen", 24.09.2026. https://geoup.io/news/ki-sichtbarkeit-richtig-messen